
Mit dem Ja zum Erhalt des Freibades Katzheide stellt sich die Kieler Rathauskooperation aus SSW, Bündnis90/Grüne und SPD einmal mehr hinter den Bürgerwillen und erneut gegen das Vorhaben der Opposition, nur dann sparen zu wollen, wenn es die Allgemeinheit trifft. Sven Christian Seele blickt lieber nach vorne, zeigt Entwicklungsmöglichkeiten und berichtet von alternativen Betreibermodellen.
Seine Rede:

Mit Begeisterung sprach sich der Landtag Schleswig-Holstein in seiner heutigen Sitzung für die Unterstützung der Landeshauptstadt Kiel und der Stadt Hamburg in der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 aus.
Parteiübergreifend waren sich die Abgeordneten von SSW, SPD, CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen außerdem darüber einig, alle möglichen Finanzierungswege auf Landes- und Bundesebene öffnen zu wollen. Lars Harms, Vorsitzender des SSW im Landtag und designierter Spitzenkandidat der Partei für die Landtagswahl 2017, nannte die Gründe der Entscheidung in seiner Rede:
„Die Olympischen Spiele 2014 scheinen noch weit weg zu sein. Aber die Vorbereitungen auf dieses riesige Sportereignis laufen jetzt schon und wir als SSW wollen, dass diese Vorbereitungen weiter laufen. Deshalb ist es wichtig, ein klares Signal für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Hamburg und Kiel zu setzen. Erstmals in der Geschichte der Olympischen Spiele wird es dann nachhaltige Spiele geben.

In schwierigen Situation sind gute Idee gefragt. Das schwedische Migrationswerk wartet daher nicht, bis hilfsbedürftige Menschen nach Göteborg kommen. Es eröffnet schlicht ein Büro auf der Fähre und bei Ankunft weiß jeder, wo er Hilfe bekommt. In Zusammenarbeit mit einer weltoffenen und solidarische Stadt wie Kiel klappt das eben auch gut, sagt sie und ist sich daher sicher, dass Kiel mit den Flüchtlingen zusammen die Situation meistern wird.
„Viele von uns sind vor einigen Monaten auf die Straße gegangen und haben für ein buntes Kiel, eine Stadt der Vielfalt demonstriert.

Dass SSW-Ratsherr Sven Christian Seele Feuer und Flamme für Olympia ist, muss man niemandem sagen, der schon mitbekommen hat, dass der Suchsdorfer sämtliches Wege mit dem Fahrrad unternimmt – das nämlich macht so einiges an Kilometern aus. Den Bürgerentscheid sützt er schon daher mit aller Kraft. Für ihn ist klar: Kiel kann, ist und will Olympia! Seine Rede in der September-Ratsversammlung:

Es ist ein Musterbeispiel bürgerschaftlichen Engagements: Gemeinsam haben die Kieler Freifunk-Initiative, Sven Christian Seele aus der Fraktion des SSW im Rat der Stadt und der 1. Kieler Hockeyklub binnen nur weniger Tage den Menschen, die in der provisorischen Erstaufnahmeseinrichtung auf dem Nordmarksportfeld ein sicheres Unterkommen nach langer Flucht gefunden haben, ein vollständiges WLAN eingerichtet. Nun haben wenigstens die dort untergebrachten Flüchtlinge eine Möglichkeit, mit den Zurückgelassenen Kontakt aufzunehmen und sich über ihr neues Umfeld zu informieren. Doch, so weiß SSW-Ratsherr Sven Christian Seele, das reicht noch lange nicht, wie er in seiner Rede klarmacht:

Kiel heißt Flüchtlinge willkommen. Die Kieler Ratsversammlung schließt die Reihen, wenn es darum geht, Menschen, die in besonderer Not sind, zu helfen. Mit einem eigenen Beschluss stellt sie sich daher auch hinter das Vorhaben des Landes, neue Unterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen. Einer der engagiertesten Streiter für das Recht und die Würde von Flüchtlingen in der Landeshauptstadt ist SSW-Ratsfrau Dr. Susanna Swoboda. Sie stimmte die Ratsleute mit einer Rede auf ihren Beschluss ein.
Sie würde „alten Wein in neuen Schläuchen“ verkaufen – diese Feststellung trifft SSW-Ratsherr Sven Christian Seele zum Antrag der Kieler Freidemokraten, man möge doch einmal die Beitligungsportfolios der Landeshauptstadt optimieren. War die Kiel-FDP doch bereits 2012 mit einem gleichlautenden Antrag gescheitert. Einziger Unterschied nun sei, dass sie nun auch ganz offen weitere Privatisierungen fordert. Dem erteile Seele mit seiner Rede eine Absage.
Was Kielerinnen und Kieler bezahlen, das sollen sie auch nutzen können, sagt SSW-Ratsherr Sven Christian Seele. Nur recht ist es, das zur Hälfte hergerichtete Freibad Katzheide zu öffnen, dafür aber nur den halben Preis zu verlangen. Seine Rede:

Kiel hat die Wirtschaft zur Chefsache gemacht. Das ist gut so! Nun kommt es darauf, alle Beteiligten auf den neuen Kurs einzustimmen. Das neue Wirtschaftskonzept hat, so weiß SSW-Ratsherr Sven Christian Seele, dazu einiges Potenzial. Welches, das sagte er der Ratsversammlung in seiner Rede „10-Punkte-Plan-Wirtschaft“:
Die SSW-Ratsfraktion sucht Menschen, die Interesse daran haben, aktiv in der Kommunalpolitik mitzuarbeiten. Wenn du Interesse hast, schreib eine E-Mail: